Pfingstlager 2014

Am Freitag den 6. Juni fahren wir mit der Bahn ins Brexbachtal.
Gemeinsam mit der Siedlung Sankt Pankratius geht es gegen 15 Uhr von Köln aus los. Nachmittags gegen 17 Uhr kommen wir auf dem DPSG Zeltplatz im Brexbachtal an und müssen zunächst einmal klären wer genau alles mit uns gefahren ist, denn es sind einige neue Gesichter dabei. 50 Leute sind wir insgesamt, darunter Wölflinge, Juffis und Leiter der Siedlung und Wölflinge, Juffis, Rover und Leiter, auch neue, von Edith. Nach einer kurzen Namensrunde geht es an die Zelte. Der Zeltaufbau ist nicht immer leicht, aber das Wetter ist gut, es ist hell und man kann sich ja auch helfen lassen. Bis zum Abendessen waren noch nicht alle Zelte aufgebaut, aber nach dem Essen geht die letzte Arbeit schnell von der Hand. Nach ein paar Liedern am Lagerfeuer, geht der erste Tag zu Ende.

Der Samstag startet um halb 9 mit der Morgenrunde, vor allem für die Rover zu früh.Wie am vergangen Tag, scheint auch heute die Sonne und noch dem Frühstück haben wir die Möglichkeit an verschiedenen Workshops teilzunehmen. Man kann Fackeln Freundschaftsarmbänder, eine Seilbrücke, einen Staudamm und einige andere Sachen machen.

Weil es mittlerweile ziemlich heiß ist, entschließen sich die Rover schwimmen zu gehen. Gegen 1 Uhr gibt es Mittagessen, heiße Suppe, wohl eher nicht aufgrund der Temperatur, aber trotzdem sehr lecker. Nach dem Essen feiern wir unter uns einen Gottesdienst, der „Für etwas brennen“ zum Thema hat. Danach bleibt uns freie Zeit, die wir mit Fußball spielen, im Bach spielen und in der Sonne liegen verbringen. Vor dem Abendessen werden wir für das Geländespiel am nächsten Tag in drei Gruppen eingeteilt und lassen es uns dann schmecken. Mit Liedern aus dem neuen Liederbuch lassen wir den Tag am Lagerfeuer ausklingen.

Auch der nächste Tag startet mit der Morgenrunde um halb 9 in der wir daran erinnert werden, dass es nach dem Frühstück mit dem Geländespiel losgeht. Also wird sich nach dem Frühstück fleißig eingecremt und die Wanderschuhe angezogen. Wir haben uns gerade in unseren eingeteilten Gruppen zusammengefunden, als auffällt, dass sowohl unser Mittagessen als auch unser Wölflings-Leiter Andi fehlt. Als sich beides nach einigen Minuten nicht findet, entschließen wir in unseren Gruppen loszuziehen um Andi und unser Mittagessen zu suchen. Die Gruppen zeihen in unterschiedliche Richtungen los und stoßen bald auf verschieden Tiere, die uns eine Aufgabe stellten. Nachdem die Gruppen die Aufgabe (ein Haus, eine Villa und einen Unterschlupf zu bauen) erledigt haben, gab es einen Hinweis in welche Richtung Andi und unser Essen verschwunden sind. Nach einiger Zeit stoßen wir dann auch tatsächlich auf das Essen, das wunderbar lecker von einigen Leitern gegrillt wird. Die anderen beiden Kleingruppen stoßen nach und nach dazu, sodass wir es uns gemeinsam schmecken lassen und anschließen wieder aufbrechen. Denn Andi haben wir immer noch nicht gefunden… Einige Zeit noch geht es im Wald auf und ab (vor allem auf) bis wir an eine verdächtig stille Stelle stoßen. Hier müssen wir uns leise durchs Unterholz schlagen und auf einmal ist Andi in Sichtweite! Gefesselt an einen Baum, sitzt der arme Kerl seit Stunden im Wald, aber schnell ist er befreit. Schon können wir den Heimweg antreten und erreichen letztendlich wieder unseren Zeltplatz. Nach dem Abendessen erwartet uns eine feierliche Versprechens feier, an der einige Juffis und die Rover ihr Versprechen ablegen. Mit vielen Lieder und einem nach Geheimrezept gebrauten Chai lassen wir die Feier ausklingen. Anschließend geht es mit leckerem Stockbrot, Marshmallows und noch mehr Liedern am Lagerfeuer weiter. Irgendwann geht auch der Sonntag zu Ende und wir krabbeln in unsere Schlafsäcke.

Der letzte Tag beginnt wie die anderen um halb 9, doch heute sollen wir bis 9 Uhr unsere Schlafsäcke und Isomatten zusammengerollt und den Rucksack gepackt haben. Nach dem Frühstück geht es richtig los mit dem Abbau der Zelte, der sogar gegen 10 Uhr schon schweißtreibend ist. Die Sonne hat den Vorteil, dass die Zelte schnell trockenen und dieses Mal nicht Gefahr des Schimmels besteht. Also werden Zelte abgerissen, eingerollt, zusammengepackt, es wird gequetscht und gestaucht wo es nötig ist. Der letzte Akt, den Bulli einräumen, ist ziemlich anstrengend, aber mit so vielen Leuten doch schnell gemacht. Danach treten wir die Heimreise an und begeben uns zu Fuß zum Bus. Mittlerweile ist es noch heißer geworden und der Bus gleicht einer Sauna, alle sind froh als wir am Bahnhof angekommen. Bald kommt der Zug und es geht ab nach Hause! Viel zu schnell sind die Tage vergangen, sodass wir im Zug mit Liedern den vergangen Tagen nachtrauern. Und doch freuen wir uns alle darauf wieder in unserem weichen Bett schlafen zu können.

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