Das Friedenslicht aus Betlehem

Oder die weite Reise einer kleinen Flamme und vieler Menschen für den Frieden

Am Donnerstag, den 14. Dezember waren sieben Kölner Pfadfinder vom Stamm Edith Stein und vom Stamm Heideland voller Vorfreude: Aufgeregtes Fragen, ob genug Kerzen und Laternen da sind, ob die Fahrkarten eingepackt sind und alles für die Übernachtung geklärt ist.

Am Abend fuhr der Nachtzug nach Wien los. Mit dem Ziel vor Augen, mit einer brennenden Kerze als Zeichen des Friedens zurück zu kehren, machten sie sich auf eine weite Reise.
Am Freitagmorgen kamen sie in Wien an. Dort galt es die Unterkunft für die Nacht zum Samstag zu finden. Anschließend gab es ein Treffen mit der deutschen Delegation. 150 Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus ganz Deutschland waren gekommen um sich gemeinsam „Auf den Weg des Friedens“ zu machen. So lautete das Motto in diesem Jahr, auf dass sich gemeinsam eingestimmt wurde. Eine kleine Sightseeing-Tour und eine Nacht später war es soweit: Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus über 25 Ländern versammelten sich in einer Kirche in Wien zur Aussendungsfeier.

Das Friedenslicht wird seit 29 Jahren jeden Advent in der Geburtsgrotte in Betlehem von einem Kind entzündet. Von dort aus wird es nach Österreich gebracht. Mit diesem Licht wurden nun Kerzen aus vielen verschiedenen Ländern entzündet, damit sich das Licht in Europa und der Welt als Zeichen des Friedens verbreitet. Auch die deutsche Delegation und unsere Gruppe aus Köln entzündete ihre Kerzen. Am Abend des 16. Dezember ging es mit der brennenden Kerze im Gepäck wieder zurück nach Köln.
Am Sonntagmittag fuhr der Friedenslichtzug im Kölner Hauptbahnhof ein und aus stiegen sieben müde Kölner mit brennenden Kerzen. Doch hier war der Weg noch nicht beendet, denn was nutzt uns Frieden, wenn wir damit unter uns bleiben. So wurde das Licht in den Kölner Dom gebracht und dort an tausende Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus der Diözese Köln verteilt. Jeder und jede von ihnen hat die Flamme mitgenommen, um sie in ihre Heimatgemeinden zu bringen.

So hat auch der Stamm Edith Stein eine Kerze in die Nikolauskirche nach Köln-Sülz genommen und sie dort wiederum an die Mitglieder der Gemeinde weitergegeben. Nun leuchten in Sülz, Köln und der ganzen Welt Kerzen, die von der gleichen Flamme entzündet wurden. Dieses Licht scheint für den Frieden auf der ganzen Welt. Viele Menschen haben sich auf den Weg gemacht, um das Friedenslicht zu holen und Frieden an ihre Mitmenschen weiterzugeben.
Am Dienstag empfing auch Kardinal Woelki das Friedenslicht. Bis zum Heiligen Abend kann sich jeder und jede von Ihnen auf den Weg in eine Kirche machen und dort auch für sich zu Hause dieses Symbol des Friedens abholen.

Ein paar weiter Bild-Eindrücke von der Feier findet ihr unter:
http://photos.sebastiansehr.de/friedenslicht2017

Dank dem DOMRADIO.DE gibt es auch einen gefilmten Eindruck:
https://www.facebook.com/domradio.de/videos/10156052641688311/

Vom Sonntag im Dom gibt es hier auch noch einen schriftlichen Bericht:
https://www.rundschau-online.de/region/koeln/pfadfinder-aussendungsfeier-im-koelner-dom—licht-fuer-den-frieden-29309166 

In der Kölner Rundschau gibt es auch einen Bericht, wie wir das Licht an Kardinal Woelki überreicht haben:
https://www.rundschau-online.de/region/koeln/von-bethlehem-nach-koeln-pfadfinder-bringen-friedenslicht-zu-kardinal-woelki-29329012 

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