Leider musste unser großes Sommerlager nach Schweden dieses Jahr ausfallen. Trotz allem haben wir uns die Laune nicht verderben lassen und holen das Schweden-Lager im kommenden Jahr einfach nach und haben uns kurzerhand entschlossen, ein Mini-Sommerlager in Köln und Umgebung zu organisieren. Aus zehn Tagen wurden zwei und aus Schweden wurde das Rheinland =)

Am ersten Tag ging es für uns an den Otto-Maigler-See in Hürth. Die einstündige Anreise mit dem Fahrrad bei 20°C und Regen machte zunächst wenig Lust auf Baden und See, das sollte sich allerdings bald ändern. Angekommen, suchten wir uns einen Baum zum Unterstellen und hofften auf den Wetterumschwung. Die ersten ließen sich von dem Wetter nicht beirren und gingen voller Vorfreude, mit sommerlichem Gemüt den Strand hinab ins Wasser und genossen das Bad bei Regen. Gegen Mittag spielte das Wetter dann auch mit und der Spaß konnte beginnen. Sonnencreme wurde aufgetragen, alles, was irgendwie aufblasbar war und schwamm, vorbereitet und die nächsten Stunden waren gerettet. Alle vergnügten sich nun abwechselnden mit Ballspielen, Schlauchboot auf dem Wasser, Kartenspielen im Schatten, Winkingerschach und schwimmen im kühlen Nass.

So verflogen die letzten Stunden unseres ersten Tages und der Heimweg stand schneller an, als die meisten wollten. Zurück am Nikolausplatz endete unser erster Tag, voller Vorfreude auf den nächsten.

Bei einer Pfadfinderaktion darf die Wanderung nicht fehlen. Wie immer bei Edith Stein begann auch diese Aktion am Douglas im Hbf und mit der Bahn erreichten wir zügig unser heutiges Ziel: das Siebengebirge. Bei leichtem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen waren die ersten Schritte ein leichtes. Die über zehn Kilometer führten uns vorbei an kleinen Wohnhäusern, einem Kloster, Wald, Hinweisen auf den vulkanischen Ursprung des Gebirges und vielen Brombeeren, bis wir unseren kleinen Gipfel und das Ziel der Wanderung erreichten: den Petersberg. Hier wurde alles an verbliebene Snacks vertilgt, gerastet und nach einer Stunde waren alle bereit für den Abstieg. Getrieben von der Eisdiele, die alle am Fuß des Bergs erwartet, ging der Abstieg deutlich schneller. Mit einer Kugel Eis im Hörnchen und müden Beinen warteten wir auf unseren Zug nach Köln und auch der zweite Tag war schon vorbei.

Mit Schweden können Otto Maigler See und das Siebengebirge sicherlich nicht ganz mithalten, was das Zusammensein als Stamm und als Pfadfinder betrifft, tat dies jedoch keinen Abbruch. Es war schön für Kinder und Leiter nach langer Zeit, online Pfingstlager und ausgefallenen Gruppenstunden wieder gemeinsam etwas unternehmen zu können.

Wir freuen uns auf die kommenden Gruppenstunde und nächsten Aktionen.


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