Am Freitag den 2. Oktober trafen wir uns vor dem Backwerk am Kölner Hauptbahnhof. Mit wir meine ich die Jungpfadfinder, Pfadis und Rover. Wir fuhren mit dem Zug in Richtung Euskirchen, wo wir dann in einen vollen Bus stiegen. Nach nicht allzu langer Zeit stiegen wir in einem netten Dorf aus dem Bus. Wir liefen eine schöne Straße entlang und kamen dann endlich an unserem Häuschen an das schön gelegen mit Feldern umgeben und insgesamt eine sehr harmonische Bleibe versprach. Alle richteten sich ein, Isomatte und Schlafsack wurden ausgerollt und das Gelände wurde erkundet. Wir schauten uns in der weiten Gegend um, bestaunten verschiedene Hochsitzen und liefen durchs Gras. Als wir dann an der Hütte ankamen betörte uns ein bezaubernder Geruch, der anscheinend aus der Küche kam. Jetzt saßen wir umso schneller an unserem Plätzen und ein französischer Spitzenkoch servierte Nudeln mit vegetarischer Bolognese.

Alle ließen sich das Essen schmecken, es wurde geredet, gelacht. Nachdem wir nochmal über ein paar Dinge informiert wurden begann der Küchendienst die Teller vom Tisch zu räumen, während sich der Rest der Gruppe auf dem Platz, der uns geboten war, verteilte. Zu unserm Haik/Lager ist hinzufügen das unsere lieben Leiter eine tolle Spielidee hervorbrachten, die mit Freuden aufgenommen wurde. Es wurde ein kleiner Ball in die Runde gegeben den man besser nicht bis Sonntagmorgen behalten sollte (ich hatte ihn Sonntagmorgen und darf jetzt netter Weise diesen Bericht schreiben). Man konnte ihn nur loswerden, wenn man eine Frage stellt, die der gegenüber mit Ja beantwortet. Dieses lustige Spiel sollte uns das ganze Wochenende begleiten. Nach einem netten Spieleabend gingen die Jungpfadfinder dann ins Bett. Kurz darauf folgten die Pfadis. Die Rover blieben draußen unter ihrer Plane in der Kälte.

Am nächsten Morgen, den 3. Oktober, wurden wir mit laut starker Musik geweckt, die mit nicht allzu großem Gefallen entgegengenommen wurde. Nach dem sich alle fertig gemacht hatten, gab es Brötchen und alles was zu einem leckeren Frühstück dazu gehört. Nach der Morgenrunde, die mit Spielen und Informationen gestaltet wurde wanderten wir los. Unser Ziel die Hardtburg, sie ist die gut erhaltene Ruine einer Wasserburg aus dem Hochmittelalter in der Nähe des Euskirchener Stadtteils Stotzheim am nördlichen Rand der Eifel. Dort machten wir eine kleine Pause und bewunderten die alte Ruine. Dann wanderten wir wieder abwärts in Richtung Dorf und zu unserem Haus. Dort wurden wir mit Kakao, Tee und Keksen versorgt, während es im Kamin knisterte. Den restlichen Nachmittag verbrachten alle mit gemeinsamen Spielen und einer leckeren zwischen Mahlzeit. Es gab Crêpes, die wir mit verschiedenen Aufstrichen genießen konnten.

Nach weiteren 2 Stunden die wir weiterhin mit Spielen und reden ausfüllten, gab es ein sehr leckeres Essen was aus Reiß und veganem Curry bestand. Danach wurden alle Tische weggeräumt alle Stühle in einem Kreis aufgestellt und wir saßen gemeinsam in einem Kreis. Es wurde unser berühmter Pfadi Chai ausgeschenkt und wir begannen mit einer Runde Werwolf. Als wir dann alle unsern Chai ausgetrunken hatten und das Spiel vorbei war gingen alle nacheinander schlafen. Am nächsten Morgen, Sonntag den 4. Oktober, wachten wir wie gewohnt mit toller Musik auf, die uns alle schnell aus dem Schlafsack trieb. Nach dem gemeinsamen Frühstück wurde sauber gemacht und das idyllische Häuschen blitzeblank geputzt.  Nach einer Feedbackrunde, die sehr positiv ausfiel, aßen einige noch etwas bevor wir uns dann auf dem Weg zum Bahnhof machten. Dann nahmen wir unsere Rucksäcke und gingen in Richtung Bahnhof, wo wir nach einer Abschiedsrunde, die wie immer mit dem Lied ,,Nehmt Abschied Brüder“ begleitet wurde, in den Zug stiegen.

Noch zu sagen ist das es einen sehr schönen Haik war mit tollem Programm einem schönen Ort und einer tollen Gemeinschaft.

Gut Pfad.


1 Kommentar

Rove1 · 28. Oktober 2020 um 20:53

Nice Bilder

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