Am 20.09. sind wir (3 Wölflinge und 2 Leitende) in den Zug nach Düsseldorf gestiegen. Dort fand dieses Jahr der Ironwö statt. Eine Diözesanweite Tagesaktion angelehnt an den Ironscout aber halt für Wölflinge. Wir kamen in der Altstadt an und als sich der Saal Stück für Stück mit Wölflingen gefüllt hatte wurde uns erklärt was zu tun ist. Es geht um zwei Vögel, die beide auf der Straße ausgesetzt sind. Die Taube kennt sich auf den Straßen aus, sie verbringt hier ihr ganzes Leben, doch der Halsbandsittich wurde von seinem Besitzer rausgeworfen, er war ihm zu eintönig. Unsere Aufgabe war es also an verschiedenen in Düsseldorf verteilten Stationen Futter für Vögel zu sammeln, damit sie den Winter überleben können. An den Stationen haben wir in unserer Kleingruppe durch Parcours, Memories, Schätzaufgaben, Bauprojekten und Rätseln über die Vögel gelernt und was sie so unterscheidet. In der Stadt haben wir auch deren Lebenswelten aufgesucht. Die prunkvolle Kö, eine Einkaufsstraße in der die Reichen Luxusobjekte wie Autos und teuren Schmuck kaufen, und daneben die Parks und Brücken, wo sich die weniger Wohlhabenden aufhalten müssen. Wir lernten so also auch etwas über Ungleichheit.
Nach mehr als drei Stunden laufen waren unsere Beine und Gemüter müde. Wir haben uns wieder mit den anderen Wölflingsgruppen gesammelt. Und wir hatten Glück! Alle Gruppen haben sich so angestrengt, dass wir genug Futter für die beiden Vögel hatten. Das haben wir echt gut gemacht.
Im Anschluss gab es noch Limo und Kuchen und dann haben wir uns wieder auf den Weg nach Köln gemacht. Zugfahrt war jedoch alles andere als ruhig, plötzlich hatten alle Wöflinge wieder Energie und der ganze Zug wurde kurzerhand als Spielplatz umfunktioniert. Am Abend kamen wir dann wieder am Hauptbahnhof an.
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