„Morgens bricht die Runde, zu neuen Fahrten auf.
Es klingt in aller Munde, ein frohes Liedlein auf.
Radi-Radi-Radi, ralala – radi-radi-radi, radi-ralala“

Vom 26. bis 28. September machte sich unser Stamm auf den Weg in Richtung Heimbach, mitten in den Nationalpark Eifel, um dort echtes Pfadfinderleben zu genießen: unterwegs sein, gemeinsam anpacken und abends die Füße spüren.
Die Anreise verlief insgesamt reibungslos, auch wenn sich der Weg zum Campingplatz für einige nachkommende Leiter nachts noch zu einer kleinen Orientierungsübung durch den Wald entwickelte. Bei der Ankunft warteten jedoch bereits viele aufgebaute Zelte – die Rover hatten ganze Arbeit geleistet. Nach dem Aufbau der letzten Schlafplätze stärkten wir uns mit dem vorbereiteten Abendessen, bevor es früh in die Schlafsäcke ging. Schließlich sollte der nächste Tag ganz im Zeichen der Wanderschaft stehen.
Am Morgen hieß es früh aufstehen, frühstücken und Kräfte sammeln. Nachdem die Zelte der Wölflinge und Pfadfinder abgebaut waren, trennten sich die Wege der Stufen.
Die Wölflinge wanderten zu einem Campingplatz in Hetzingen, an dem sie die kommende Nacht verbrachten.
Die Pfadis machten sich auf eine ausgedehnte Tour und wanderten einen großen Teil um den Rursee, bis sie ihr Ziel in Wolfsbach erreichten.
Die Juffis wurden an zwei unterschiedlichen Punkten ausgesetzt und mussten mithilfe von Karte und Kompass ihren Weg zurück zum Zeltplatz finden – eine spannende Herausforderung für alle Beteiligten.
Währenddessen waren die Rover den ganzen Tag im Einsatz: Sie kochten, halfen beim Zeltaufbau an verschiedenen Orten und unterstützten die wandernden Gruppen, wo immer Hilfe gebraucht wurde. So trugen sie entscheidend dazu bei, dass der Haik für alle zu einem echten Erlebnis wurde.
Auf den Wanderungen begegneten uns müde Beine, schwere Rucksäcke und der ein oder andere schmerzende Fuß – aber ebenso viel Gelächter, gute Gespräche, gemeinsames Singen und das Gefühl, als Gruppe zusammenzuwachsen. Am Abend erreichten schließlich alle Stufen ihre jeweiligen Ziele und fielen nach den langen Wegen schnell erschöpft, aber zufrieden in den Schlaf.
Am Sonntagmorgen machten sich alle Gruppen wieder auf den Rückweg zum Bahnhof. Die Pfadis hatten dabei noch einen etwas längeren Weg vor sich, während die anderen Stufen bereits in Bahnhofsnähe übernachtet hatten. Im Laufe des Tages kehrten schließlich alle wieder nach Hause zurück – mit vielen neuen Erinnerungen, müden Beinen und der Vorfreude auf die nächste Wanderschaft.

Kategorien: Allgemein

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