Freitagnachmittag geht’s los- vier Wölflinge, acht Jungpfadfinder, sieben Pfadfinder und neun Leiter starten von Köln mit dem Zug in Richtung Düren.
Damit für jeden das Richtige dabei ist, beginnen die Gruppen ihre Wanderstrecke an verschiedenen Stellen.

Die Wölflinge fahren bis Kreuzau, schlagen sich dann vier Kilometer tapfer mit ihren Rucksäcken einen Berg hoch und gelangen schließlich in ein Pfarrheim in Stockheim. Dort lassen sie mit Mord in der Disco Spielen und einem leckeren Abendessen den Abend auklingen.
Unterdessen sind die Juffis auf dem Weg von Langerwehe nach Wenau. Bis zu ihrem Schlafplatz, einem wunderschönem ehemaligen Kloster, müssen sie ebenfalls 4 Kilometer laufen. Sie haben volles Gepäck inklusive ungekochtem Abendessen und Frühstück für den nächsten Tag dabei. Doch mit Karte und Wanderschuhen lässt sich die Strecke bezwingen. Froh angekommen zu sein, wird dann schnell Essen gemacht und gegessen. Nach einer Runde Werwolf und einigen Runden Dunkelverstecken fallen alle todmüde in die Schlafsäcke.
Die Pfadis, die ältesten Gruppenkinder, sind während andere schon essen oder spielen noch auf dem Weg und auf der Suche nach einer Schlafmöglichkeit. Schließlich finden sie Unterschlupf in einer Schutzhütte am Rande des Wanderweges. Nach einer ordentlichen Portion Nudeln lässt es sich auch hier sehr gut schlafen.

Am nächsten Tag wartet die größere Herausforderung auf Jungpfadfinder und Pfadfinder. Um zu dem Pfarrheim zu gelangen, in dem die Wölflinge bereits gemütlich frühstücken, müsse sie noch 17 Kilometer wandern.
Also heißt es frühstücken, Sachen packen und saubermachen, sodass die Juffis gegen 10 Uhr am Samstag das Pfarrhaus in Wenau verlassen und sich auf den Weg machen. Der Weg führt sie durch den Wald, durch diverse Dörfer, zwischen Feldern hindurch und ab und zu auch an der Landstraße entlang. Zwischendurch treffen sie auch auf die Pfadfinder, die ihnen von ihrer aufregenden Nacht und ihrem leckeren Frühstück berichten. Danach gehen die sieben Pfadis wieder ihren eigenen Weg, schließlich sind sie ohne Leiter unterwegs und haben eine eigene Route geplant.
Nach der Hälfte des Weges scheinen Rucksack und Füße doppelt so schwer wie zu Beginn der Wanderung, doch Ziel und Karte vor Augen und mit ein paar Pausen meistern die Jungpfadfinder auch diese Strecke. Bei Ankunft im Pfarrheim in Stockheim ist die Freude groß. Die Wölflinge erwarten Pfadis und Juffis, die kurz hintereinander getrennt eintreffen, schon aufgeregt.
Sowohl der restlichen Nachmittag als auch der Abend verstreifen blitzschnell mit Kuchen essen, Schlafplatz einrichten, sich mit den anderen austauschen und Abendessen. Alle gemeinsam lassen wir den Tag am Lagerfeuer mit Gitarre und Gesang ausklingen. Auch in dieser Nacht freuen sich alle über den erholsamen Schlaf nach einem abenteuerlichen Tag.

Am Sonntagvormittag geht es nach dem Frühstück und einigen Spielen im Pfarrgarten schon wieder nach Hause. Gemeinsam machen wir uns für dieses Wochenende ein letztes Mal auf den Weg. Dank einer langen Pause mit Picknick und Spielen ist dieser Weg ein Kinderspiel. Wir laufen bis Kreuzau, von dort fahren wir mit dem Zug wieder nach Köln. Ein aufregendes und herausforderndes Wochenenden geht zu Ende.

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