Die sagenhafte Reise der Ironscoutys

In der Idee ist ein Ironscout nichts als eine große, zugegeben sehr große, Wanderung. Und so wie bei einem guten Pfadfinderlager das Lagerfeuer nicht fehlen darf, gibt es auch bei Wanderungen eins, das nicht fehlen darf. 

Der Nudelsalat. Vorgekocht, eingetuppert und in Mengen vorhanden, dass sich die Plastik-Boxen zu wölflingshohen Türmen aufstapeln lassen. Ungekühlt. Der Rucola dunkel und triefend bewahrte er alle sicher vor der Angst des Hungerasts. Und so ergiebig, dass die ein oder andere Nudel wieder nach Köln heimkehren konnte. Doch es braucht mehr als nur die richtige Verpflegung. 

Es brauchte auch unbeugsame Willenskraft und einen Funken Wahnsinn. So begaben sich die Ironscoutys auf den Weg, unwissend, was die nächsten 22 Stunden für sie bereit halten würden. 

Mit zu viel Nudelsalat und viel zu viel Gepäck begaben sich die 5 auf die erste Etappe. Noch leichten Schrittes ging es nur mit Hilfe einer Karte der ersten Station entgegen.

Mit bester Laune und Stimmung kamen Sie an und stürzten such in ihre erste Aufgabe. Es galt Idefix aus den Klauen eines römischen Centurios zu retten. 

Nach der erfolgreichen, wenn auch knappen Rettung Idefixes, machten Sie sich wieder auf den Weg. Die Begeisterung und Freude über die aufwendig gestalteten Stationen schwingt in ihren Schritten mit. 

Auf dem Weg zur nächsten Station wurden Sie vom ersten Regenschauer überrascht, der jedoch beinahe freudig empfangen wurde. Der ausrüstungsliebende Pfadfinder blüht aus, wenn er sich aufgrund umsichtiger Planung komplett in Plastik hüllen kann und dem Wetter problemlos trotzt. Stolz präsentierten Sie ihre Regenhosen in leuchtenden Neonfarben und eilten grazilen Schrittes zur nächsten Station… der Avocado-Jagt, bei der Avocados in einer verdunkelten, nebligen Jurte gefunden und sicher über den Atlantik geworfen werden mussten. 

Nachdem Sie sich durch einen gefährlichen Avocadodschungel geschlagen hatten und viele Wörter aus dem Gedächtnis runterspulten, sollten sie sich im präzisen Werfen üben. Leider waren Sie darin nicht so erfolgreich, wie in anderen Disziplinen… Ein paar Fehlwürfe taten der Abenteuerlust jedoch keinen Abbruch und frohen Mutes ging es auf zu den nächsten Stationen

So langsam kamen Sie in den Rhythmus, den die Herausfordernden Stationen stetig vorgaben. Und so zog Stunde um Stunde, Station um Station und Kilometer um Kilometer ins Land, bevor es auf den Abend zu ging. 

Der Abend kam und blieb, genauso wie die gute Laune, die fröhlichen Rufe den anderen Pfadis gegenüber und das Ukulelen Spiel. Da es sich an bestimmte Stationen staute, konnten wir eine einstündige Pause einlegen, bevor wir uns leckere Waffeln erspielten und immer tiefer in die Dunkelheit zogen.

Wandern in der Dunkelheit lässt sich bekanntlich besser mit einem Geschichts-Podcast aushalten und so liefen wir im Entenmarsch die leergefegten Landstraßen und grauen Felder entlang. Mit etwas Glück entkamen wir dem Regen und landeten rechtzeitig für eine Runde lebensgroßes Looping Luis an der nächsten Station. 

Nach weiteren Duellen gegen die Römer, lebensgroßem Mario Kart Rennen und Wildschweinschleppen neigte sich der lange Rundweg langsam den Ende entgegen. In Erinnerung bleiben werden auf jeden Fall eine überragende Wildschweinspieß-Drehtechnik, die exponentiell steigende Abhängigkeit von Hirschtalg-Creme zu gelaufenen Kilometern, Freude über unvergessliche 24 Stunden und ein äußerst charismatischer Landrat. 

Sonntag neigte sich das Abenteuer dem Ende zu und langsam verließen die Ironscoutys ihre Kräfte. Doch Sie schleppten sich durchs Ziel – nach unfassbaren 68km und unendlich vielen bewältigten Stationen. Die letzten Meter führten Sie geradewegs in ihr Zelt und Sie gönnten sich ein wohlverdientes, ausgiebiges Nickerchen. 

Nach dieser wohlverdienten Stärkung ihrer Kräfte, kam es zum großen Showdown, der Siegerehrung. Mit dem 21. Platz landeten Sie nicht nur vor den eigenen Rovern ihres Stammes, sondern beschlossen auch im nächsten Jahr erneut teilzunehmen. 

Mit diesen guten Nachrichten wurde ausgelassen mitgefeiert und erschöpft geschlafen. Um bereits Kräfte für das nächste Ziel zu sammeln. Unter die Top 21 zu kommen. Uns so geht das Abenteuer weiter…

— Diese Story wurde von den 5 heldenhaften Akteur*innen der Geschichte (den Ironscoutys) nacheinander, anstatt miteinander, erstellt — 


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